Die bekanntesten Influencer der Schweiz
Alisha Lehmann, Roger Federer, Michelle Hunziker, Loredana und Beatrice Egli: wer aus der Schweiz auf Instagram die größte Bühne hat.
1 Alisha Lehmann
Alisha Lehmann kam über den FC Konolfingen und die Young Boys in die Schweizer Nationalmannschaft, für die sie seit 2017 stürmt, bei der WM 2023 und der EM 2025 inklusive. Mit Juventus gewann sie 2025 Meisterschaft und Pokal. Bilder vom Spieltag wechseln bei ihr mit Fotoshootings und mit „Time Is Hers“, einer limitierten Uhr, gefertigt in der Schweiz und versteigert für eine Kinderstiftung.
2 Roger Federer
Roger Federer, Tennisspieler aus Basel, gehört seit August 2026 zur International Tennis Hall of Fame. Seit seinem Rücktritt 2022 zeigt er sich als Gast an den großen Turnierorten, auf Reisen und mit Partnern wie On, Uniqlo und Rolex. Mit Rolex versteigerte er vier Unikat-Daytonas für seine Stiftung und die Naturschutzorganisation Re:wild.
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3 Jodok Vuille
Auf einem Biobauernhof im Emmental lernte Jodok Vuille mit sieben Cello, später studierte er am Konservatorium Luzern. Heute bringt er Popsongs wie die von Tarkan und Maroon 5 auf das klassische Instrument und lädt auf der Straße Stars wie Teddy Swims zum spontanen Duett ein. Im Februar 2026 spielte er beim Saisonauftakt des Aston-Martin-Formel-1-Teams.
4 Michelle Hunziker
Michelle Hunziker kam bei Lugano zur Welt, wuchs bei Bern auf und wurde in Italien zum Fernsehstar, mit Sendungen wie „Striscia la notizia“ und dem Festival von Sanremo; in Deutschland moderierte sie „Wetten, dass..?“, 2025 mit Hazel Brugger und Sandra Studer das ESC-Finale in Basel. Sie schreibt meist auf Italienisch, über ihre Sendungen und über Goovi, ihre Kosmetiklinie.
5 Sacha Wenk
Der Schweizer Sacha Wenk ging mit 17 ins Shaolin-Kloster, sein Lehrer ist der Mönch Shi Miao Hai. Als „Shaolin Kid“ postet er kurze Kung-Fu-Sequenzen mit einem Satz zum Durchhalten, besucht die Ursprungsorte der Kampfkünste in China und gibt Camps, auch in den Schweizer Alpen. 2026 erschien sein Buch „Shaolin Life“ bei Penguin.
6 Loredana
Mit „Kein Plan“ hatte Loredana 2019 ihre erste Nummer eins in Deutschland, ihr Debütalbum „King Lori“ kam im selben Jahr in der Schweiz und in Österreich auf Platz zwei. Bei den MTV Europe Music Awards gewann die Rapperin aus Emmenbrücke bei Luzern dreimal als „Best Swiss Act“. Neue Songs kündigt sie selbst an, mit einem knappen „out now“.
7 Xenia Tchoumi
Xenia Tchoumi wuchs im Tessin auf und lebt heute in London. Bekannt wurde sie mit ihrem Luxus-Blog „Chic Overdose“; heute berät sie Marken mit eigener Firma, schreibt einen Newsletter für Gründer und erklärt, welche KI-Agenten ihr die Arbeit abnehmen. Mode bleibt Teil davon, etwa bei der Mailänder Fashion Week für Missoni, und ihre Sommer im Tessin, zwischen Lugano und dem Filmfestival in Locarno.
8 Kris Grippo
Kris Grippo aus Basel wurde im Lockdown mit kurzen Videos bekannt. Er zeigt Frisuren und Haarschnitte zum Nachmachen, Make-up und Outfits, dazu Fußball, etwa den Clásico. Auch im Fernsehen ist er zu sehen: Bei „7 vs. Wild“ lief er in der deutschen Amazonas-Staffel mit und Anfang 2026 in der Schweizer Ausgabe.
9 Kristina Bazan
Den Modeblog „Kayture“ gründete Kristina Bazan 2011 in der Schweiz, und er machte sie zu einer der ersten Influencerinnen mit internationaler Reichweite, mit Kampagnen für Dior und Louis Vuitton und 2015 als Gesicht von L’Oréal Paris. Später wechselte sie zur Musik und schreibt und komponiert ihre Songs selbst, etwa die Single „Ethereal“. Sie lebt in Paris und Genf.
10 Palina Kozyrava
Palina Kozyrava reist im Luxussegment, mit Kreuzfahrtschiffen bis in die Arktis und zu den Seychellen, und zeigt dazu Mode und Hotels. Manchmal wird daraus eine Reportage: 2026 stellte sie in einer Serie aus Äthiopien die Völker des Omo-Tals vor, etwa die Mursi und die Hamar. Ihre Bilder aus der Schweiz entstehen meist rund um Luzern.
11 Elena Miras
„Love Island“ hat Elena Miras gewonnen, danach ging sie durch viele deutsche Reality-Formate: Dschungelcamp, „Das Sommerhaus der Stars“, „Promi Big Brother“, „Kampf der Reality-Allstars“, „Promis unter Palmen“. Die Schweizerin postet Mode und Reisen, oft mit kurzen englischen Gedanken in Kleinschrift, und hat mit Aylena eine Marke gegründet.
12 Noemi Nikita
Noemi Nikita aus Bern macht aus Make-up kurze Verwandlungsfilme: der Cry-Baby-Look, ein Comic-Bösewicht, ein Gesicht in Glitch-Optik. Dazu kommen Kniffe für Concealer und Contouring, Pflegeroutinen und „Get ready with me“ auf dem Wackelbrett. Bekannt wurde sie auf TikTok, der Blick zählte sie schon 2022 zu den bekanntesten Beauty-Creatorinnen der Schweiz.
13 Alain Frei
Ein Schweizer in Deutschland: Alain Frei stammt aus dem Kanton Solothurn, lebt seit 2004 im Nachbarland und hat den Unterschied zu seinem Thema gemacht. Seit dem RTL Comedy Grand Prix 2011 tourt er mit eigenen Programmen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Für kurze Sketche lässt er einen Schweizer auf den Ruhrpott treffen.
14 Beatrice Egli
Mit dem Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ 2013 begann die Schlagerkarriere von Beatrice Egli aus Pfäffikon SZ; „Mein Herz“ stand danach in drei Ländern auf Platz eins. Es folgten Nummer-eins-Alben und eine eigene Fernsehshow. Im Zürcher Hallenstadion spielte sie 2026 als erste Schweizer Solokünstlerin, und Mundartsongs gehören fest zu ihrem Programm.
15 Nemo
Nemo aus Biel gewann 2024 mit „The Code“ den Eurovision Song Contest für die Schweiz. Ein Jahr später eröffnete Nemo das ESC-Finale in Basel und holte bei den Swiss Music Awards die Preise für den besten Hit und den besten nationalen Solo-Act. Das Debütalbum „Arthouse“ kam im Herbst 2025 in der Schweiz auf Platz drei, die Tour dazu führte durch Europa, mit Stationen in Kyjiw, Zürich und Paris.
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Über die Influencer-Szene der Schweiz
Nur gut drei Dutzend Schweizer Instagrammer haben mehr als eine halbe Million Follower, und viele von ihnen sind außerhalb des Landes berühmt geworden.
Alisha Lehmann spielt in England, Michelle Hunziker moderiert in Italien, Xenia Tchoumi gründet in London, Kristina Bazan lebt zwischen Paris und Genf, Alain Frei und Beatrice Egli füllen Hallen in Deutschland. Im Land selbst entstehen Make-up-Videos in Bern, Haar-Tutorials in Basel und Reisereportagen aus Luzern, und aus dem Emmental kommt ein Cellist, der barfuß Pop spielt.
Für Marken heißt das: Viele große Schweizer Accounts sprechen ein Publikum in ganz Europa an, auf Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch. Die Liste zeigt die Namen, die man kennt, nach Follower sortiert, aus allen Landesteilen. Ob jemand dazugehört, prüfen wir je Person an Herkunft, Wohnort, Beiträgen und Presse; eine Flagge im Profil reicht nicht. Eine Ausnahme machen wir bei Nemo: knapp 500.000 Follower, aber mit dem ESC-Sieg 2024 ein Name, der auf diese Liste gehört.
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